Erstklässler-Info
Fahrplan Einschulung
Besuch der Kitas durch die Sozialpädagogin
1.Elternabend (Herbst)
Schulärztlichen Untersuchungen mit anschließendem Vorstellen bei der Schulleitung (Herbst bis Frühjahr)
Einschulungsspiel in Kleingruppen (Februar/März)
Schnuppertage der zukünftigen Erstklässler in der Schule (Frühling)
Schriftliche Bekanntgabe der Klassenlehrerin und der Klassenzugehörigkeit (Sommer)
2.Elternabend (Kennenlernelternabend) mit der Klassenlehrerin (kurz vor den Sommerferien)
Übergang_ Kita_ Grundschule_2027
Kriterien für die Zusammensetzung der ersten Klassen
Ausgewogenes Verhältnis Mädchen - Jungen
Wohnort: Jedes Kind sollte mindestens ein Kind in häuslicher Nahe wohnen haben, um den gemeinsamen Schulweg antreten zu können.
Ausgewogenes Verhältnis der unterschiedlichen Temperamente (ergeben sich aus dem Besuch des Schularztes und der SL, sowie aus dem Schulspiel bzw. aus dem Besuch der Sozialpädagogin in den Kitas).
Ausgewogenes Verhältnis von Kindern mit Migrationshintergrund.
Ausgewogenes Verhältnis von Kindern in besonderen Situationen.
Ausgewogenes Verhältnis von Kann-Kindern.
Sind diese Kriterien bearbeitet, wird versucht, auch auf die persönlichen Vorlieben und Wünsche der Kinder / Eltern hinsichtlich bestehender Freundschaften einzugehen. Die Vorliebe für eine einzelne Lehrkraft findet keine Berücksichtigung.
Liebe Eltern der zukünftigen Erstklässler,
sicherlich haben Sie sich in der letzten Zeit immer wieder die Frage gestellt: Was sollte meine Tochter/ mein Sohn können, damit sie/ er einen guten Start in die Schulzeit hat? Wir haben versucht, einige Dingen aufzulisten, die für Ihr Kind und für die Schule hilfreich wären. Vielleicht können Sie dieser Liste ja einige Anregungen entnehmen.
Es wäre schön, wenn
Ihr Kind seinen Vornamen und Familiennamen nennen kann.
Ihr Kind seine Straße, Hausnummer und Wohnort nennen kann.
Ihr Kind seinen Vornamen schreiben kann.
Ihr Kind sich schon alleine an- und ausziehen kann.
Ihr Kind die eigenen Kleidungsstücke wieder erkennen kann.
Ihr Kind die Toilette ohne Hilfe benutzen kann.
Ihr Kind selbständig die Hände wäscht. Ihr Kind seinen Ranzen packen kann.
Ihr Kind schon eine Schleife machen kann.
Der Umgang miteinander wird erleichtert, wenn
Ihr Kind grüßen, sich bedanken und um etwas bitten kann.
Ihr Kind zuhören kann.
Ihr Kind zusammenhängend erzählen kann.
Ihr Kind still sitzen und abwarten kann.
Ihr Kind ein "Nein" akzeptieren kann.
Ihr Kind auch einmal Dinge erledigen kann, die es nicht so gerne mag.
Ihr Kind gut mit anderen Kindern spielen kann.
Falls Ihr Kind damit Schwierigkeiten hat, könnten Sie mit ihm Folgendes üben:
auf einem Bein hüpfen.
vor- und rückwärts gehen.
auf Gegenständen balancieren, die rechte und die linke Hand zeigen.
die meisten Farben erkennen und benennen.
bis 10 zählen.
Zuhören, wenn eine Geschichte vorgelesen wird.
mit 2, 3 oder 4 Mitspielern ein Spiel spielen.
An einige Regeln kann sich Ihr Kind eventuell auch schon gewöhnen:
In der Schule muss es pünktlich sein.
Alle Kinder müssen ausgeschlafen sein, wenn sie in die Schule gehen.
Mit einem Frühstück, dass in Ruhe eingenommen wurde, lernt es sich viel besser.
Ein Kind, dass seinen Schulweg gut kennt und ausreichend viel Zeit zur Verfügung hat, kommt heil und ausgeglichen in der Schule an.
Den Weg gemeinsam gehen
Vom Kindergarten in die Schule -
"Schuleintritt"
Selbstbewusstsein / soziales Bewusstsein
Rücksicht auf andere nehmen
Gesprächsregeln einhalten (z.B. andere ausreden lassen, warten lernen)
loben auch bei kleinen Fortschritten (loben, wenn es angebracht ist)
nicht von Misserfolgen entmutigen lassen (Frustration ertragen bzw. beim Spielen verlieren können)
keine Schadenfreude/ andere nicht auslachen
hilfsbereit sein/ soziale Kontakte pflegen
mit Gleichaltrigen spielen lassen
den Kindern altersgemäß Verantwortung übertragen
Schule nicht als Bedrohung bezeichnen ("Jetzt beginnt der Ernst des Lebens")
sorgfältig mit fremden und eigenen Sachen umgehen (Wertschätzung)
Konflikte auch verbal austragen können
Konzentrationsfähigkeit/Informationsaufnahme und -Verarbeitung
zuhören können
Gehörtes wiedergeben können
auf Gehörtes eingehen können
Anweisungen umsetzen können
sich mindestens 15 Min. auf eine Sache konzentrieren können
Aufgaben bzw. Spiele zu Ende bringen können
Tipps:
gemeinsame Gespräche (Gesprächsregeln beachten)
vorlesen (ohne Ablenkung)
Bewegungsanreize schaffen (durch freies Spiel, div. Sportarten)
aber auch innere Entspannung schaffen: Yoga, Mandalas etc.
Fernseher, Computerspiele auf 30 Min. begrenzen am Tag
keinen eigenen Fernseher im Zimmer
Fernsehsendungen mit aussuchen
Gesellschaftsspiele
Feinmotorische Basiskompetenzen / z. B. schneiden, malen etc.
Reißverschluss auf- und zumachen
Schleife binden
Knöpfe auf- und zumachen
Schneiden, tuschen, kneten, malen, anmalen
Blätter einheften
mit Klebestift umgehen
richtige Stifthaltung
Kenntnis der Grundfarben
Verkehrszeichen kennen (Ampel o. ä.)
Mengenbegriff (bis zur Zahl 6)
Tipps für zu Hause:
Anreize schaffen, z. B. Hilfe im Haushalt:
Obst schälen und schneiden
Brot selber schmieren
Plätzchen backen
ausschneiden lassen
zur räumlichen Orientierung z.B. kleine Einkäufe machen lassen, z. Freund(in) finden o. ä.
Tisch decken, richtige Anzahl Teller o. ä.
Würfelspiele
Tagesorganisation
Adresse und Telefonnummer kennen
Schulweg kennen
Ordnung halten können
volle Stunden auf der Uhr erkennen
Tipps:
Familienplan: feste Aufgabenverteilung in der Familie (Vorbildfunktion)
feste Rituale (zu bestimmten Zeiten) z. B. Vorlesen, Mahlzeiten
Grobmotorik
Eine gut entwickelte Grobmotorik ist Voraussetzung für eine erfolgreiche geistige Entwicklung.
Laufen:
altersgemäßer Bewegungsfluss
lockere Körperhaltung (nicht zu steif oder zu lasch)
ökonomische Bewegungen (keine "überflüssigen" Bewegungen)
angemessene Handhaltung (nicht stark abgewinkelt, schlaff herunter hängend oder als Faust geballt)
Abrollen der Füße
Krabbeln:
stimmige Bewegungskoordination
Klettern:
sicher (nicht umständlich oder überängstlich)
Springen:
dem Alter entsprechende Höhen springen können
Balancieren:
gerne und sicher balancieren
Auf einem Bein stehen:
ca. 8 - 10 Sekunden pro Bein sollten gelingen
Überkreuzen der Mittellinie:
eine Acht laufen oder eine liegende Acht mit den Händen in die Luft malen
im Zickzack über eine Linie springen
Einschätzen der eigenen Bewegung:
Ausmaß und Heftigkeit der Bewegung richtig einschätzen (gelingt z. B. nicht, wenn unabsichtlich statt zu ticken geschubst wird)
Tipps:
Geben Sie Ihrem Kind täglich vielseitige Möglichkeit zur Bewegung (draußen spielen, Turnverein, Schwimmen ... Schränken Sie die Zeit vor einem Bildschirm auf ca. eine halbe Stunde täglich ein).
Beobachten Sie bewusst die Bewegungsabläufe vieler anderer Kinder und des eigenen Kindes und vergleichen Sie, damit Sie Defizite erkennen.
Meidet Ihr Kind bestimmte Bewegungsarten? Hier liegt häufig ein Defizit vor.

