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1. Präambel

Der Kreis der an unserer Schule tätigen Personen erweiterte sich in den vergangenen Jahren erheblich, sodass ein regelmäßiger Austausch untereinander stattfindet und gemeinsam Absprachen getroffen werden.

Allen unterrichtlichen und organisatorischen Maßnahmen übergeordnet, soll ein Gedanke in unserem Schulleben verinnerlicht werden

 

                                     „Wir wollen Frieden leben“

 

Dieses Leitbild prägt unsere pädagogischen Ziele, die Grundsätze unseres Lernens und ist in unseren Grundsätzen im Umgang miteinander verankert.

Aus diesem Anlass wird das bestehende Schulprogramm prozessorientiert geändert, sodass unser Leitbild  weiterentwickelt  werden kann.

2. Die OGTS Bönningstedt stellt sich vor:

Die Grundschule Bönningstedt ist eine Schule mit Offenem Ganztag, die sich durch viele An-, Um- und Neubauten zu einer modernen Grundschule entwickelt hat. In den folgenden Ausführungen wollen wir unsere Schule vorstellen, indem wir von Außen nach Innen schreiten und die äußeren Bedingungen, die Schulorganisation und die inhaltliche Arbeit an unserer Schule beschreiben.

2.1 Äußere Bedingungen

Schullage

Die Schule liegt geschützt durch einen großen Parkplatz und dem Betreuungshaus direkt an der Kieler Straße (Bundesstraße).

Sie besteht aus mehreren Schulgebäuden und Anbauten, die so platziert sind, dass eine direkte Einsicht von der Straße aus nicht erfolgen kann. Somit ist der gesamte Schulhof und auch der Haupteingang für Schüler und andere Personen in einer Art Innenhof angesiedelt, auf dem kein Autoverkehr herrscht und Lärm kaum wahrzunehmen ist.

 

Schulgebäude

Die Grundschule Bönningstedt besteht aus drei Teilen, die sich harmonisch zu einem Ganzen verbinden. Zusätzlich gibt es noch ein Betreuungshaus, das hauptsächlich vom Förderverein und vom Offenen Ganztag genutzt wird.

Das Schulgebäude ist eingeschossig und großzügig gestaltet.

 

Räumlichkeiten

In der Schule befinden sich insgesamt 12 Unterrichtsräume. Davon werden 10 als Klassenräume genutzt. Die beiden anderen Räume dienen als Werk- und als Musikraum.

Sechs Klassenräume sind durch Gruppenräume miteinander verbunden.

Alle Klassenräume verfügen über zwei PCs mit Internetzugang.

Der Musikraum wird auch als PC-Raum genutzt, da dort ebenfalls mehrere PCs mit Internetzugang stehen.

Zusätzlich gibt es eine Schülerbücherei, einen Lehrmittelraum, einen Kopierraum - der auch Sanitätsraum ist - ein Elternsprechzimmer, ein Lehrerzimmer mit Lehrerbücherei, eine Lehrerküche, ein kleines Besprechungszimmer, ein Rektorenzimmer, ein Sekretariat, ein Büro für die Koordinatorin des Offenen Ganztags, ein Büro für die Schulsozialpädagogin und eine große Werkstatt für den Hausmeister. 

 

Betreuungshaus

Gegenüber des Schulgebäudes befindet sich das Betreuungshaus, in dem die Kinder im Nachmittagsbereich einen Platz finden. Es umfasst drei Betreuungsräume (ein Raum davon wird als Ruheraum genutzt), eine Garderobe, eine Mensa und Toilettenräume.

 

Sporthalle

Die Sporthalle hat eine Größe von 24  x  12  Metern.  Dazu gehört auch ein großer Geräteraum mit vielen Groß- und Kleingeräten für den Sportunterricht.

Integriert befinden sich eine Theaterbühne mit Vorhang und eine Mikrophonanlage in der Halle.

 

Pausenhof   

Der Pausenhof umfasst ein großes, ansprechendes und abwechslungsreiches Gelände.

Neben einigen asphaltierten Flächen gehört ein Bolzplatz mit Toren und das  Kletterschiff „Tabor“,  ein Kletterturm, zwei Tischtennisplatten und ein kleines Amphitheater dazu.

Den Kindern steht ein Pausenhaus zur Verfügung, aus dem Spielgeräte entliehen werden können. 

Ebenso ist - als Kunstwerk in den Asphalt eingelassen - unser Schulmaskottchen „Fredebor“, ein freundlicher Drache zu finden. Er wird sehr gern als Klettermöglichkeit genutzt. 

Zu dem Gelände gehört auch ein großer Sportplatz.

2.2 Schulorganisation

Schüler und Klassen

Unsere Schule ist eine zweizügige Grundschule mit ca. 200 Kindern. Die Schülerinnen und Schüler werden in acht Klassen unterrichtet.

Darunter sind zwei 1. Klassen, zwei 2. Klassen, zwei 3. Klassen und zwei 4. Klassen.

 

Kollegium

Zu unserem Kollegium gehören meist 11 - 13 Lehrkräfte.

Zusätzlich sind zwei weitere Kollegen des Förderzentrums in Quickborn unserer Schule mit einigen Unterrichtsstunden zugeordnet und leisten Unterstützung im Bereich integrativer Maßnahmen und im Präventionsbereich in der Schuleingangsphase der 1. und 2. Klassen.

 

Sekretariat

Zur Unterstützung der Schulleitung ist eine teilzeitbeschäftigte Sekretärin tätig. Sie erledigt die anfallenden Geschäfte und bereitet die Arbeitsvorgänge für die Schulleitung vor.

Darüber hinaus ist sie Anlaufstelle für alle kleinen und großen Anliegen von Kindern, Eltern und Kolleginnen.

 

Hausmeister

Der Hausmeister ist zuständig für die Überwachung, Pflege und Instandhaltung der Gebäude, deren Einrichtungen und der umfangreichen Außenanlage. Er unterstützt das Kollegium und alle anderen Mitarbeiter in allen technischen Angelegenheiten. Er übernimmt die Wartung technischer Geräte. 

 

Koordinatorin

Um einen reibungslosen Ablauf im Nachmittagsbereich zu gewährleisten, haben wir an unserer Schule eine Koordinatorin.

Sie koordiniert und akquiriert Hausaufgabenbetreuung und Projekte des Ganztagsangebotes, wertet die Projektwahlen aus, erstellt so die Teilnehmerlisten und sorgt dafür, dass das entsprechende Personal in den unterschiedlichsten Bereichen zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist.

Darüber hinaus ist die Koordinatorin Ansprechpartner der Eltern in allen Vertragsangelegenheiten sowie sonstigen Anliegen zum Wohle der Kinder.

Sie arbeitet  sehr eng mit der Schulsozialpädagogin zusammen.

 

Schulsozialpädagogin

Unsere Schulsozialpädagogin unterstützt am Vormittag im pädagogischen Bereich das Kollegium, betreut bei Bedarf Kinder in besonderen Situationen und hält zusammen mit den Lehrern den Kontakt zu den Eltern und auch zu anderen Institutionen.

Sie stellt das Bindeglied zwischen der Schule und der OGTS dar und sorgt dafür, dass die von uns erarbeiteten pädagogischen Grundsätze genauso im Nachmittagsbereich ihre Anwendung finden.

 

Schulträger und Schulverwaltung

Schulträger der Grundschule Bönningstedt ist die Gemeinde Bönningstedt.

Die Bewirtschaftung der Gebäude und der Außenanlagen obliegt der Gemeinde Bönningstedt. Ebenso unterliegt ihr die Personalführung der gemeindlichen Angestellten in der Schule.

 

Elternarbeit

Die Elternmitarbeit ist sehr engagiert und rege. Viele Aktivitäten, die unser Schul-leben und den Unterricht betreffen, werden von den Eltern mitgetragen oder auch initiiert.

Eltern unterstützen und begleiten die Schule bei Schul- und Klassenfesten, bei Ausflügen, bei besonderen Unterrichtsvorhaben wie Leseförderung, Projekttagen und –wochen und Ausflügen.

Die Bewirtung der Eltern bei der Einschulungsfeier wird komplett von den Eltern der 3. Klassen organisiert und durchgeführt.

Ebenso organisieren die Eltern den jährlich stattfindenden Kinotag.

Die Zusammenarbeit können wir als sehr vertrauensvoll und konstruktiv beschreiben.

Elternabende sind meist sehr gut besucht. Viele Klassen haben auch Elternstammtische ins Leben gerufen, die zusätzlich auf das Bedürfnis der Eltern nach Erfahrungsaustausch und gegenseitigem Ratgeben eingehen.

Pro Schulhalbjahr findet in den einzelnen Klassenstufen mindestens  ein Elternabend statt. Zusätzlich werden Elternabende zum Schulanfang und zum Übergang auf die weiterführenden Schulen angeboten. Im Zusammenhang mit den Zeugnissen finden Elternsprechtage statt.

 

Förderverein

Die Grundschule Bönningstedt verfügt über einen sehr gut funktionierenden Förderverein, der auf die Mitgliedsbeiträge fast aller Eltern zurückgreifen kann. Der Vorstand ist Träger einer sehr arbeitsintensiven Maßnahme, der Betreuung der Schulkinder vor und nach dem Unterricht. Der Förderverein ist verantwortlich für die organisatorische Abwicklung, Arbeitgeber für eine Reihe von Mitarbeitern und erledigt die ehrenamtliche Geschäftsführung dieser Maßnahme.

Zusätzlich gehören zu den Aufgaben des Vorstandes all die sonst üblichen Bereiche, wie z.B. materielle und finanzielle Unterstützung verschiedener schulischer Projekte Einzelner oder einzelner Gruppen.

 

Schulleitung

Seit dem Schuljahr 2009/2010 hat die OGTS Bönningstedt eine neue Schulleitung. Zusammen mit der Schulleitungssteuergruppe (Konrektorin und andere) leitet sie die organisatorischen und unterrichtlichen Geschicke der Schule.

2.3 Betreuung

Von Montag bis Freitag können Kinder in unseren Räumlichkeiten von 7.00 h bis längstens 16.00 h betreut werden.

Zur Betreuung gehört täglich ein Mittagessen.

Hausaufgabengruppen gibt es an allen Tagen.

Die Betreuungsangebote werden zum einen vom Förderverein der Grundschule oder vom Offenen Ganztag übernommen.

Beide Institutionen nutzen dieselben Räumlichkeiten und arbeiten mit demselben Personal, so dass die Kinder sich an allen Tagen gut orientieren können und immer dieselben Ansprechpartner haben.

Die Tabelle im Anschluss erläutert zu welcher Zeit und an welchen Tagen die Betreuung stattfindet.

 

 

 

Zeit /Tag

Montag

Dienstag

Mittwoch

Donnerstag

Freitag

7.00-8.00

Betreuung Förderverein

Betreuung Förderverein

Betreuung Förderverein

Betreuung Förderverein

Betreuung Förderverein

8.00 - 11.45 12.45 / 13.30

Unterricht und AGs

Unterricht und AGs

Unterricht und AGs

Unterricht und AGs

Unterricht und AGs

11.45-13.00

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Betreuung Förderverein

13.00-14.30

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Betreuung Förderverein

14.30-16.00

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Offener Ganztag

Betreuung Förderverein

 

3. Pädagogisches Konzept

Die Zukunft unserer Gesellschaft sind die Kinder. Ein wichtiger Beitrag für die Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens sind Investitionen in Bildung und Erziehung. Die Schule führt die ethische, kulturelle und religiöse Werteentwicklung fort, steigert die soziale Kompetenz und vermittelt umfassende Kenntnisse, mit denen sie Gegenwart und Zukunft meistern können.

Die Bildungseinrichtungen sollten so organisiert sein, dass sie auch die veränderten Familienstrukturen (Berufstätigkeit beider Eltern, allein Erziehende) berücksichtigen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben tragen Schulträger, Eltern und Lehrer bei.

„Wir wollen Frieden leben“

ist der Anspruch, den wir in diesem Zusammenhang an unserer Schule verwirklichen wollen.

Wir möchten, dass alle, die für das Wohl unserer Kinder verantwortlich sind, wie beispielsweise die Eltern, die Lehrer, das Betreuungspersonal, aber auch der Schulträger, die kooperierenden Partnerinstitutionen und die Schüler selbst ein Miteinander pflegen, das ein gedeihliches Zusammenleben ermöglicht.

Aus unserer Sicht gehört dazu, dass sich alle Beteiligten in einem offenen und wertschätzenden Umgang miteinander auseinander setzen.

Transparent gemachte Regeln und Strukturen sollen diesen Prozess unterstützen und das Zusammenleben und –lernen erleichtern und gegenseitige Akzeptanz und Toleranz fördern.

Dieser Gedanke soll hier in unserem Schulprogramm besonders verdeutlicht werden und stellt sich auch bei der Rhythmisierung des Schulalltages dar:

                              

An unserer Schule haben die 1. und 2. Klassen täglich verbindlich 4 Stunden Unterricht mit einer Wochenstundenzahl von 20 Stunden. Die 3. und 4. Klassen verbleiben mit einer Wochenstundenzahl von 26 Stunden in der Schule.

Um den Kindern ein entspanntes Ankommen in der Schule zu ermöglichen, bieten wir eine Ankommenszeit 7:50-8:00Uhr an, bevor der Unterricht beginnt.

Die erste und zweite Stunde werden durch ein gemeinsames Frühstück getrennt.

Die große Pause auf dem Schulhof beginnt mit dem Ende der zweiten Stunde, eine weitere Pause folgt am Ende der vierten Stunde.

Als mögliche zusätzliche Förderstunde bieten wir vor dem Regelunterricht die 0. Stunde an oder anschließend an den Unterricht die 5. bzw. 6. Stunde.

 

Tabellarisch zeigt sich der Schulalltag wie folgt:

 

Uhrzeit

Stunde

7.30 – 8.00 Uhr

0. Stunde (Förder- bzw. Forderstunde)

7.50 – 8.00 Uhr

Ankommenszeit

8.00 – 8.45 Uhr

1. Stunde

8.45 – 8.55 Uhr

Frühstückspause

8.55 – 9.50 Uhr

2. Stunde

9.50 – 10.10 Uhr

Pause 1

10.10 – 10.55 Uhr

3. Stunde

10.55 – 11.00 Uhr

Lehrerwechsel

11.00 – 11.45 Uhr

4. Stunde Ende Klasse 1 und 2 

11.45 – 12.00 Uhr

Pause 2

 

12.00 - 12.45 Uhr

5. Stunde Ende Klasse 3 und 4

 

12.45 -13.30 Uhr

Förder-Forderstunden, AGs

 

 

 

Im Anschluss an den Schulvormittag nutzen viele Schüler die Möglichkeit der Betreuung durch die offenen GT oder Förderverein unserer Schule. An vier Tagen in der Woche (Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag) werden unseren Schülern für den Nachmittagsbereich zusätzliche Angebote gemacht, aus denen sie auswählen können. Um eine gewisse Abwechslung im Nachmittagsbereich zu erreichen, können die Kinder dreimal im Schuljahr die Kurse wechseln.

Für diese Angebote ist eine vertragliche Bindungsfrist von einem Schuljahr vorgesehen.

 

Der zeitliche Ablauf der täglichen Betreuung sieht folgendermaßen aus:

 

Uhrzeit

Inhalt

7.00 – 8.00      Uhr

Betreuung  (Montag - Freitag)

11.45 – 13.50  Uhr

Mittagessen (je nach Stundenplan des Kindes)

12.15 – 14.30  Uhr

Hausaufgabenbegleitung (je nach Stundenplan des Kindes und Mittagsfreizeit)

14.30 – 16.00  Uhr

Kurse / Freispielbetreuung

 

 

 

 

Die OGTS Bönningstedt bietet fördernde Betreuung. Darunter verstehen wir, den Kindern ein möglichst umfangreiches Angebot anzubieten. Hierzu gehören die Betreuung während des gemeinsamen Essens ebenso, wie die Hilfe bei den Hausaufgaben, die Gestaltung der Mittagsfreizeit und die Teilnahme an den Nachmittagsangeboten. Damit die Kinder sich wohl fühlen, bieten wir ihnen abwechslungsreiche, altersgemäße und ihrer Interessenlage entsprechende Beschäftigungsmöglichkeiten.

 

Folgende pädagogische Ziele liegen unserer gemeinsamen Arbeit zugrunde:

  •            Gewöhnung an Rituale und feste Zeiten (Rhythmisierung)
  •            Verbindlichkeit
  • Verlässlichkeit
  • Transparenz

 

Als ein wichtiges pädagogisches Instrument dient dazu unser Hausaufgabenheft. In diesem Heft werden Hausaufgaben, Termine, Notizen und Notfallnummern vermerkt. Außerdem dient es der Organisation des Tagesablaufes und dem Dialog zwischen Lehrern, Betreuern und Eltern. Kinder, die am Offenen Ganztag teilnehmen, vermerken darin die Tage, an denen sie das  Betreuungsangebot wahrnehmen, ihre Essenszeiten sowie ihre belegten Nachmittagsangebote.

Es ist allen Beteiligten wichtig, dass die Kinder unter Betreuung sorgfältig ihre Hausaufgaben erledigen und dabei die notwendige Hilfe erhalten. Im Hausaufgabenheft wird notiert, wenn die schriftlichen Hausaufgaben nicht vollständig erledigt werden konnten und zuhause beendet werden müssen.

In letzter Verantwortung muss die Kontrolle der Hausaufgaben bei den Eltern bleiben, da es besonders wichtig ist, dass sie selbst den Überblick über die Lern- und Leistungsentwicklung ihrer Kinder behalten.

3.1 Grundsätze des Lernens

Die Kinder unserer Schule sollen die Möglichkeit erhalten, in einer vertrauensvollen Atmosphäre zu lernen. Dabei legen wir auf respektvollen Umgang miteinander, auf Beachtung der gültigen sozialen Regeln (siehe: „Unsere Grundsätze“) und gegen-seitige Toleranz  wert.

Schwerpunkte unserer täglichen Arbeit dabei sind

- handlungsorientierte Unterrichtsformen

- selbstständiges Lernen

- individualisiertes Lernen

- ein Lernen voneinander und miteinander.

 

Unser Bestreben ist es, den unterschiedlichen Voraussetzungen unserer Schüler gerecht zu werden. Unter anderem finden besondere Begabungen, Wahrnehmungs-probleme oder Förderbedarf in unserer pädagogischen Arbeit Beachtung.

3.2 Fördern und Fordern - Grundsätze der Förderung und Forderung

   

Unsere Schüler sollen gemäß ihrer individuellen Ausgangslage (emotional, sprachlich, kognitiv, sozial) besonders gefördert werden.

Unsere Grundsätze des Lernens sind dabei:

-       unterschiedliche Begabungen zu fördern

-       auf individuelles Leistungsvermögen der Kinder einzugehen

-       sich auf viele unterschiedliche, veränderte und eingeschränkte Voraussetzungen des Lernens einzustellen

 

Die Förder- und Forderstunden finden vor-, während-, und nach dem Regelunterricht statt, hinzu kommen eine Auswahl von Doppelbesetzungen durch Lehrer und den Schulassistenten.

In dieser Eingangsphase kommt die Unterstützung des Förderzentrums hinzu. Die Kollegen dieser Schule werden in besonderer Weise in den 1. und 2. Klassen für Kinder mit einem erhöhten Präventionsbedarf zur Abwendung eines sonderpädagogischen Förderbedarfes eingesetzt.

Die Förder-, Forder- und Doppelsteckungsstunden insgesamt dienen außerdem dem Zweck, der geforderten zunehmenden Individualisierung des Unterrichts Rechnung zu tragen.

Kinder mit Migrationshintergrund, erhalten je nach Stundenzuteilung zusätzlichen Unterricht (s.g. DaZ-Stunden).

Kinder, die über besondere Begabungen verfügen, werden dem „Enrichment-Programm“ gemeldet, so dass diese Kinder in gesonderten Programmen ihren Begabungen nachkommen können.

  

3.3 Grundsätze im Umgang miteinander

Um ein möglichst friedliches Zusammensein zu erleben, haben wir folgende Grundsätze für die Schule vereinbart:

 

                                   Unsere Grundsätze

 

1)          Wir sind zu allen freundlich, höflich und hilfsbereit. Wir achten auch die, die wir nicht so gerne mögen.

2)          Wir wollen einander vertrauen, wir sind aufrichtig und ehrlich.

3)          Wir verhalten uns so, dass niemand verletzt, gefährdet oder belästig wird.

4)          Wir helfen anderen, wenn sie uns brauchen. Wir holen Hilfe bei den Lehrern und Betreuern, wenn wir uns nicht selber helfen können.

5)          Wir sind für unser Lernen selbst verantwortlich, andere können dabei helfen.

6)          Wir achten darauf, dass wir pünktlich sind.

7)          Wir gehen sorgsam mit dem Eigentum der Schule und dem unserer Mitschüler um.

8)          Wir befolgen die Anweisungen der Lehrer und Betreuer.

9)          Wir arbeiten alle zusammen, dann sind wir gemeinsam stark.

 

                            Wenn wir uns an die Regeln halten,

                                können wir uns alle an unserer

                                        Schule wohl fühlen.

3.4 Präventionsmaßnahmen

Wir haben für unsere Schule ein weit reichendes Programm zur sozialen Stärkung der Kinder für alle Klassenstufen erarbeitet.

 

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

 

-        „Soziale Stunde“ (SoS)

Einmal in der Woche findet im Rahmen des Religionsunterrichtes die „Soziale Stunde“ statt. Hier können Spiele zur sozialen Kompetenzerweiterung wie zum Beispiel: „Gute Tat“, „Warme Dusche“ oder „Geheimer Freund“ oder Stilleübungen und Phantasiereisen stattfinden. Eine weitere Möglichkeit bietet das Projekt „Faustlos“. Die Kinder sollen für die Anzeichen von aufkommenden Konflikten bzw. deren Lösungen sensibilisiert werden. Darüber hinaus sollen die Schüler innerhalb ihrer Grundschulzeit durch den Klassenrat lernen, Streitigkeiten ind er Klasse zu besprechen und mit fortschreitendem Alter zunehmend selbstständig zu lösen.

 

-        „Sozialer Preis“

Am Ende des Schuljahres wird in allen Klassenstufen der „Soziale Preis“ durch die Klassenlehrerin vergeben. Zwei Kinder der Klasse, die sich durch besonders faires Verhalten ausgezeichnet haben, erhalten während der ersten drei Schuljahre eine Urkunde und nach der 4. Klasse zusätzlich einen Sachpreis.

 

-        Schülervollversammlungen

Es finden bei Bedarf Vollversammlungen der Schüler mit den Lehrern bzw. ein Austausch zwischen Klassensprechern und Schulleitung statt.

 

-        Prävention im Sportunterricht

Neben der allgemeinen Schulung des fairen Verhaltens  führen wir im Sportunterricht eine Einheit „Ringen und Raufen“ durch. Ziel ist es, die Schüler zu einer altersangemessenen, körperlich fairen Auseinandersetzung miteinander zu befähigen

-        Auch Klassenfahrten und Ausflüge fördern das soziale Miteinander in den Klassen. 

 

Präventionskonzept der GS Bönningstedt

Der Begriff Prävention heißt wörtlich übersetzt Vorbeugung oder Verhütung.

Wem soll vorgebeugt oder was soll verhütet werden?

Aus der Lernforschung ist bekannt, dass Kinder sich auf emotionaler, sozialer, kognitiver und sprachlicher Ebene unterschiedlich entwickeln und nicht immer befinden sich alle Ebenen der Entwicklung im Einklang oder im gleichen Entwicklungsstadium.

Aus dieser unterschiedlichen Ausprägung der Entwicklungsebenen können sich mit dem Eintritt in die Schule, im Laufe der Grundschulzeit oder mit dem Austritt aus der Grundschule Probleme für das einzelne Kind entwickeln.

Ein Präventionskonzept hat die Aufgabe den unterschiedlich ausgeprägten Entwicklungsphasen von Kindern Rechnung zu tragen und ein System zu entwickeln, in dem Kinder sich trotz ihrer individuellen Ausprägung angenommen und auf eine gewisse Art geborgen fühlen können.

Es soll dadurch eine Atmosphäre des gegenseitigen Vertrauens aufgebaut werden, in der ein Lernen ermöglicht und nicht durch Störungen behindert oder gar verhindert wird.

Für die Vermeidung von Störungen stehen uns seit dem 2. Halbjahr 2016 zusätliche Unterstützung zu Verfügung:

Die Schulassistenten. Sie stehen allen Klassen zur Verfügung und werden in vielfältigen Bereichen eingesetzt.


Prävention stellt sich folgendermaßen dar:

 

  1. Prävention durch Gestaltung eines Übergangs von KiTa zur Grundschule

  2. Prävention in der Eingangsphase

  3. Prävention durch Einhaltung eines individuell gestalteten Förderkonzeptes

  4. Gewaltprävention

  5. Prävention durch die Ausgestaltung des Überganges in die weiterführenden Schulen


Zu 1:

Den Übergang von der KiTa in die Grundschule ist für viele Kinder ein besonderer Schritt. Um den Kindern den Übergang so leicht wie möglich zu gestalten, haben wir mit dem Simon-Petrus-Kindergarten und der Zwergenhütte einige Vereinbarungen getroffen.

Kurz nach den Sommerferien bekommen die Eltern der neu einzuschulenden Kinder einen Brief von der Schule. Hier wird der Weg in unsere Schule beschrieben.

  1. vorbereitender Elternabend (meist Anfang Dezember)

  2. schulärzliche Untersuchung

  3. Gespräch zwischen Eltern, Kind und Schulleitung

  4. Einschulungsspiel (meist Ende Februar)

  5. Schnupperstunde

  6. Elternabend – klassenspezifisch – (meist kurz vor den Sommerferien)


Während der Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsferien besucht die Schulleitung die KiTas und führt Gespräche mit den einzuschulenden Kindern und mit den Erzieherinnen. Diese Gespräche dienen dazu, sich gegenseitig zu informieren und sich selbst einen kleinen Eindruck vom Kind zu verschaffen.

In etwa zum gleichen Zeitpunkt geht eine Kollegin des Förderzentrums ebenso in die Kindertagesstätten, um sich dort mit den Kindern zu beschäftigen.

Danach und auch zwischendurch findet zwischen Förderschullehrerin und Schulleitung ein reger Austausch statt, der unter anderem dazu dient, Kinder mit einem besonderen Förderbedarf auf unterschiedlichsten Gebieten zu erkennen und diese dann in einem weiteren Verfahren, geleitet und durchgeführt durch das Förderzentrum, wenn es notwendig erscheint, mit Präventionsstunden auszustatten.

Zu diesem Verfahren kann es auch gehören, ein sonderpädagogisches Beratungsgutachten zu beantragen.

Diese s. g. Präventionsstunden werden die Kinder während der Eingangsphase in der Regel behalten, um einen evtl. sonderpädagogischen Förderbedarf abzuwenden.

Außerhalb des offiziellen Verfahrens haben die KiTa – Gruppen die Möglichkeit, einige Stunden in der Turnhalle der Schule schon die Schulsportluft zu schnuppern.

Auch können die „Schlaufüchse“ und „Schulis“ einmal in der Woche mit ihren ErzieherInnen in die Schule kommen, einen Klassenraum erhalten und alle zusammen Schule erproben. Dies wird rege genutzt.

Seit einiger Zeit hospitieren Erzieherinnen in den 1. Klassen, um ein Gefühl für die Anforderungen, die die Schule abfordert, zu erhalten.

Zwischen Sommer und Herbst findet außerdem noch eine enge Zusammenarbeit der KiTas und der Schule statt, die die s.g. SPRINT-Maßnahme abdeckt.

Diese Maßnahme soll Kinder herausfiltern, die in der deutschen Sprache noch Probleme haben. Das kann seine Ursache in einem Migrationshintergrund haben oder darin, dass - evtl. auch bei deutschen Kinden - Probleme im Bereich des Wortschatzes oder der Satzbildung auftreten.

Diese Kinder werden gemeinsam von beiden Institutionen gesichtet. Sollten Fälle auftreten, wird vom Schulamt eine SPRINT-Maßnahme gebildet, die mit dem 1. Februar beginnt und ein halbes Jahr vor der Einschulung dazu verhelfen soll, dass die betroffenen Kinder so gut Deutsch sprechen, dass in der Schule im ersten Schuljahr und darüber hinaus möglichst wenig sprachlich bedingte Probleme auftauchen.

Zu 2:

In der Eingangsphase dienen der Prävention die bereits erwähnten Präventionsstunden durch die Kollegin des Förderzentrums. Außerdem wird im Stundenplan eine gewisse Anzahl von Doppelsteckungen gesetzt, die fast ausschließlich in den Klassen 1 und 2 stattfinden

Durch die Doppelsteckungen haben die Kollegen die Möglichkeit, die Kinder zu unterstützen, die evtl. noch nicht richtig in der Schule angekommen sind oder die bereits ein höheres Anforderungsprofil benötigen oder die vielleicht etwas länger benötigen, um Arbeitsanweisungen umzusetzen. Die doppeltgesteckten Kollegen beschäftigen sich dann mit diesen Kindern in besonderer Weise, entweder außerhalb des Klassenraumes oder während des Unterrichts im Klassenraum. So verlieren die einen nicht den Anschluss und die anderen erhalten anders gestaltete Anforderungen, so dass jedes Kind sich trotzdem in dem Klassenverband wohl fühlen kann.

Zu 3:

Um den Kindern eine möglichst angenehme Lernathmosphäre zu ermöglichen, gehört auch ein individuelles Förderkonzept zu der Ausstattung einer Schule.

Dieses richtet sich aber trotz aller Unwegsamkeiten immer nach der Ausstattung der Schule mit Unterrichtsstunden. In diesem Zusammenhang wird an dieser Stelle auf das aktuelle Förderkonzept verwiesen.

Zu 4:

Es wurde mit der Schulkonferenz ein weit reichendes Programm zur sozialen Stärkung der Kinder in allen Klassenstufen beschlossen.

Dazu gehören folgende Maßnahmen:

1. Innerhalb des Religionsunterrichtes wird die „Soziale Stunde“ eingerichtet. Sie findet einmal in der Woche – soweit stundenplantechnisch möglich - am Montag in der ersten Stunde statt. In dieser Stunde können Dinge, die Kinder am Wochenende erlebt haben, aufgearbeitet werden. Ebenso sollen in dieser Stunde beispielsweise Spiele zur sozialen Kompetenzerweiterung („Gute Tat“, „warme Dusche“ oder “Geheimer Freund“) stattfinden oder Bereiche aus dem Projekt „Faustlos“ einen Platz erhalten.

„Faustlos“ soll die Kinder befähigen zu erkennen, wie Konflikte entstehen und wie sich diese in Körpersprache, Haltung, Gestik und Mimik ausdrückt und wie man dem entgegenwirken kann.

Ebenso findet der so genannte „Klassenrat“ statt. Dies ist eine Möglichkeit, Konflikte innerhalb der Klasse aufzuarbeiten. Die Kinder sollen im Laufe der Zeit und mit fortschreitendem Alter hier ein Forum erhalten, Konflikte zunehmend selbstständig zu lösen.

2. Projekttage können auch für das soziale Lernen genutzt werden.

3. Es finden regelmäßig und bei Bedarf Vollversammlungen der Schüler mit allen

Lehrern statt.

4. Klassensprecher treffen sich zu einem regelmäßigen Austausch.

5. Es wird jährlich in allen Klassenstufen der „Soziale Preis“ vergeben. Er zeichnet

Kinder aus, die durch besonders faires Verhalten aufgefallen sind.

6. Im Sportunterricht wird die Einheit „Raufen und Ringen“, aufbereitet für die entsprechende Klassenstufe, regelmäßig stattfinden.

7. Friedenshelfer

Das Projekt für die Streitschlichter ist an unserer Schule in den vergangenen Jahren unter dem Titel „Friedenshelfer“ entstanden.

Die Sozialpädagogin bildet jedes Jahr zehn neue Friedenshelfer aus den dritten und vierten Klassen aus.

Die Friedenshelfer haben „feste“ Tage, an denen sie einen Schulhofdienst übernehmen. Durch ihre Ausbildung werden diese Kinder sensibilisiert für Konfliktsituationen und können in einigen Fällen diese selbst oder mit Unterstützung der aufsichtführenden Lehrkräfte lösen.

Die Friedenshelfer sind auf dem Schulhof gut sichtbar, denn sie tragen eine grüne Mütze und eine gelbe Warnweste. Somit kann jeder Schüler dieser Schule sie gut sehen und jederzeit um Hilfe bitten. Die Friedenshelfer sind fester Bestandteil des Schullebens geworden.


8. Einrichtung einer „Insel“

Konflikte nehmen sich den Vorrang!

Diese Erkenntnis bedeutet nichts anderes, als dass bei Konflikten Kinder zunächst

durch diese emotionale Situation so sehr mit sich oder den Konfliktparteien

beschäftigt sind, dass eine Weiterarbeit im unterrichtlichen Sinne nicht oder nur

schwer möglich ist.

Die Schulsozialarbeit ist in der Lage, in ihren entsprechenden Räumlichkeiten

ein Klima herzustellen, in dem Kinder sich öffnen, ihr Leid klagen und zusammen

mit der Sozialpädagogin eine Lösung finden können.

Es wurde bisher angestrebt, dass alle Kinder der unterschiedlichen Schulstufen ein Angebot zur Gewaltprävention von einer externen Begleitung erhalten. Dies ist aber abhängig von den Kosten, die entstehen und der Bereitschaft diese evtl. zu tragen.

Wir haben verschiedene Institutionen gewinnen können:



Klasse 1

Klasse 2

Klasse 3

Klasse 4


Gewaltprävention



ATS Suchtberatung

„Vertrauensparcour“


Schulische Gewaltprävention

„Klassengemeinschaft stärken“


ATS Suchtberatung

„Wutprojekt“


Blickwechsel Medienanstalt (PIF)

„Internet-Führerschein“


Polizei Bö.

„Gefahren im Internet“


Prävention

Im Bereich

Verkehrs-erziehung



Verkehrstage:

Fußgänger-

führerschein


Verkehrstage:


Verkehrstage:

Geschicklichkeit:

Fahrradparcour


Verkehrstage:

Fahrradprüfung

 

Zu 5:

Der Abschied aus der Grundschule fällt vielen Kindern schwer. Das doch noch relativ behütende Umfeld wird verlassen und den Kindern wird eine bestimmte Art von Selbstständigkeit abverlangt, von der die Grundschule zwar hofft, es ihren Schützlingen vermittelt zu haben, aber die bei einem abrupten Abbruch allein durch die Sommerferien dem Annehmen der neuen Situation durch die betroffenen Schüler so nicht gerecht werden kann.

Daher finden beratende Gespräche zwischen den Klassenlehrern und den Eltern von November bis in den Februar hinein statt.

Zudem hat die Grundschule Bönningstedt die Möglichkeiten eines Besuches der Gemeinschaftsschule, der das gegenseitige Kennen lernen erleichtern soll.

Ähnliches kann mit den beiden Gymnasien der Umgebung stattfinden.

4. Schulleben

4.1 Unterrichtliche Besonderheiten

Seit Jahren bietet unsere Schule Schwimmunterricht für die Klassenstufen 2 und 4 als 3. Sportstunde an. Priorität hat dabei der Gedanke der Sicherheit im Umgang mit dem Element Wasser. Alle Schüler haben somit die Möglichkeit, die Schwimm-fähigkeit zu erwerben bzw. zu verbessern. Der Schwimmunterricht ist kostenlos, eine Gebühr wird nur für die zusätzlich erworbenen Schwimmabzeichen erhoben.

Die Kinder der 1. und 3. Klassenstufe genießen eine zusätzliche Sportstunde pro Woche in Form der Sport-AG. Im Vordergrund steht in dieser Stunde leistungs-unabhängig die Freude an Bewegungsspielen.

Regelmäßig wird im Rahmen des Sportunterrichtes für die 1. und 2. Klassen eine psychomotorische Erlebniswelt, genannt Abenteuersport, gestaltet. Mit Hilfe einiger Eltern bauen die Lehrkräfte eine Gerätelandschaft auf, in der die Kinder eigene Grenzen erfahren, ihren Gleichgewichtssinn und ihre Körperwahrnehmung schulen können. Zusätzlich wird der Effekt der Persönlichkeits- und Gruppenorientierung erzielt.

Eine weitere Besonderheit an unserer Schule ist die Schülerbücherei. Sie bietet allen Schülern die Möglichkeit, Bücher auszuleihen, Hörbücher zu hören oder einfach mal zu „schmökern“. Des Weiteren kann das umfangreiche Sortiment der Schüler-bücherei genutzt werden, um die Themenbereiche des Unterrichts zu vertiefen.

Alle zwei Wochen bietet die Spieliothek den Schülern die Möglichkeit, neue Spiele für sich zu entdecken und diese auszuleihen. Gesellschaftsspiele und auf Anfrage auch großformatige Spielgeräte werden zur Verfügung gestellt.

Unterschiedliche Arbeitsgemeinschaften konnte unsere Schule je nach Zuweisung von Lehrerstunden anbieten. Dazu gehörten AGs im Bereich Flöten, Theater, Akrobatik oder Malen und Entspannen.

4.2 Pausenangebot

Um den Kindern abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten zu bieten, stehen ihnen für die täglichen Pausen Kisten mit verschiedenen Spielgeräten (wie z.B. Springseile, Bälle, Pferdeleinen, Reifen und unterschiedliche Schläger) zur Verfügung. Das Spiel miteinander soll gefördert werden, indem Regeln und Absprachen untereinander vereinbart und eingehalten werden müssen.

Seit etlichen Jahren hat sich die Einrichtung der „Aktiven Pause“ bewährt. Sie findet jeweils montags und mittwochs in der großen Pause statt. Den Schülern steht ein variantenreiches Angebot an Bewegungs-, Koordinations- und  Geschicklichkeits-spielen zur Verfügung. Die Schüler erhalten mit der Einschulung einen Pausenausweis, den sie für die Ausleihe vorlegen müssen. Die Viertklässler sorgen in Eigenverantwortung für den reibungslosen Ablauf der Ausleihe und Rückgabe der Spielgeräte. Durch das Nutzen der Spielgeräte konnte ein harmonischeres und spielintensiveres Pausenleben bewirkt werden.

Unser Schulhof mit zahlreichen Grünflächen und den installierten Großspielgeräten regen einen phantasievollen Spielablauf an.

4.3 Angebot während des laufenden Schuljahres

Im Laufe eines Schuljahres bereichern wir unseren täglichen Unterricht mit vielen zusätzlichen Aktivitäten.

 

Zum Schuljahresbeginn heißen wir unsere Schulanfänger mit einer Einschulungsfeier willkommen, an deren Planung sich alle Klassenstufen beteiligen.

Die Weihnachtszeit beginnen wir mit einem Adventsbasteltag und schmücken die Schule. Das Jahr wird mit einer gemeinsamen Weihnachtsfeier beendet.

 

Unterrichtsgänge werden immer wieder in den Unterricht eingebaut, um Lernen am anderen Ort zu ermöglichen, z.B. Feuerwehr, Bauernhof u.ä.

Ebenso binden wir gerne Experten (Polizei, Zahnarzt...) ein, die unseren Unterricht praxisnah bereichern.

 

Auch werden gelegentlich Eltern als Helfer (z.B. Leseeltern) in den Unterricht eingeladen.

 

Projekttage vor den Ferien oder zu besonderen Anlässen (z.B. Ostern, Zeugnis-ausgabe etc.) sind Klassenlehrertage, die jeder Lehrer mit seiner Klasse individuell gestaltet.

 

Projektwochen und Schulfeste veranstalten wir im jährlichen Wechsel. Alle 4 Jahre findet ein Zirkusprojekt im 2-jährigen Wechsel mit einem Trommelprojekt statt.

 

Weitere Aktionen prägen das Schuljahr:

 

  • Bundesjugendspiele / Zwergenolympiade für Erstklässler
  • Lauftage
  • Fahrradprüfung für die Viertklässler
  • Schmökerwoche
  • Theaterbesuche
  • Faschingsfeier
  • Kinotag
  • Aktion Kleiner Prinz
  • Autorenlesungen
  • Lesenächte
  • Ausflüge
  • Känguruh - Wettbewerb
  • Futsal - Meisterschaft
  • Bewegung- u. Ernährungsprojekt: Fit for future

 

Elternsprechtage finden zweimal im Jahr statt, um einen guten Informationsaus-tausch zwischen Eltern und Lehrern zu gewährleisten.

 

Im Laufe eines Schuljahres werden immer wieder einzelne Studenten oder Schüler im Rahmen eines Praktikums von uns betreut.

 

Das Schuljahr beenden wir mit der Verabschiedungsfeier der 4. Klassen.

5 Kooperation

5.1 Zusammenarbeit mit dem Förderzentrum

In die Tagesstätten geht zusätzlich eine Kollegin des Förderzentrums, um sich dort auch mit den Kindern der zukünftigen ersten Klassen zu beschäftigen.

Zwischen Schulleitung und Förderzentrum findet ein reger Austausch statt, der unter anderem dazu dient, Kinder mit einem besonderen Förderbedarf auf unterschiedlichsten Gebieten zu erkennen und diese dann evtl. durch ein weiteres Verfahren, geleitet und durchgeführt durch das Förderzentrum, wenn es notwendig erscheint, mit Präventionsstunden auszustatten.

Auch zur Förderung von Integration bzw. Inklusion stehen uns Lehrerstunden aus dem Förderzentrum zur Verfügung, die dazu dienen, den oder die betroffenen Schüler während des Unterrichts entweder im Klassenverband oder als Einzelunterricht zu unterstützen.

Die Klassen- und Fachlehrer ziehen den Kollegen aus dem Förderzentrum zur Beratung heran.

5.2 Zusammenarbeit mit den KiTas

Für uns ist es sehr wichtig, den Übergang der einzuschulenden Kinder vom Kindergarten in die Schule so zu gestalten, dass die Kinder ein sanftes Überleiten von einer Institution zur anderen erleben. Deshalb sorgen wir zwischen den KiTas und der Schule für einen regen Austausch.

Übergangskonzept KiTa - Schule:

Von der KiTa zur Grundschule ist für viele Kinder ein besonderer Schritt. Um den Kindern den Übergang so leicht wie möglich zu machen, haben wir mit dem Simon-Petrus-Kindergarten und der Zwergenhütte einige Vereinbarungen getroffen.

Kurz nach den Sommerferien bekommen die Eltern der neu einzuschulenden Kinder einen Brief von der Schule.

Hier wird der Weg in unsere Schule beschrieben:

  1. vorbereitender Elternabend (meist Anfang Dezember)
  2. schulärztliche Untersuchung
  3. Gespräch zwischen Eltern, Kind und Schulleitung
  4. Einschulungsspiel (meist Ende Februar)
  5. Schnupperstunde
  6. Kennlernelternabend  (kurz vor den Sommerferien)

Während der Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsferien besucht die Schulleitung die KiTas und führt Gespräche mit den einzuschulenden Kindern und mit den Erziehern. Diese Gespräche dienen dazu, sich gegenseitig zu informieren und sich selbst einen kleinen Eindruck vom Kind zu verschaffen.

Außerhalb des offiziellen Verfahrens haben die KiTa–Gruppen die Möglichkeit, einige Stunden in der Turnhalle der Schule schon die Schulsportluft zu schnuppern.

Auch können die „Schlaufüchse“ und „Schulis“ einmal in der Woche mit ihren Erziehern in die Schule kommen, einen Klassenraum erhalten und alle zusammen Schule erproben. Dies wird rege genutzt.

Seit einiger Zeit hospitieren Erzieher in den 1. Klassen, um ein Gefühl für die Anforderungen, die die Schule stellt, zu erhalten.

Zwischen Sommer und Herbst findet außerdem noch eine enge Zusammenarbeit der KiTas und der Schule statt, die die s.g. SPRINT-Maßnahme abdeckt (siehe 3.2.)

Zweimal jährlich im Herbst und im Frühjahr findet ein gemeinsames Treffen der Kitas und der Schule statt. Hier werden gemeinsame Projekte und deren Weiterentwicklung thematisiert.

5.3 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Der Abschied aus der Grundschule fällt vielen Kindern schwer. Das doch noch relativ behütende Umfeld wird verlassen und den Kindern wird eine bestimmte Art von Selbstständigkeit abverlangt, von der die Grundschule zwar hofft, es ihren Schützlingen vermittelt zu haben, aber die bei einem abrupten Abbruch allein durch die Sommerferien dem Annehmen der neuen Situation durch die betroffenen Schüler so nicht gerecht werden kann.

Daher finden beratende Gespräche zwischen den Klassenlehrern und den Eltern von November bis in den Februar hinein statt.

Die Kollegen nehmen einmal jährlich an den Orientierungsstufenkonferenzen der weiterführenden Schulen teil.

Zudem hat die Grundschule Bönningstedt die Möglichkeiten eines Besuches der Gemeinschaftsschule, der das gegenseitige Kennen lernen erleichtern soll.                                                                                                 Ähnliches ist mit den beiden Gymnasien der Umgebung erreicht worden.

5.4 Zusammenarbeit mit anderen Institutionen

Gemeinde Bönningstedt

Für die 2. und 4. Klassen wird jeweils eine Stunde Schwimmen angeboten. Sie ist verpflichtend für alle Kinder dieser Klassenstufen und wird von einer ausgebildeten Schwimmübungsleiterin ausgeführt. Die Finanzierung übernimmt die  Gemeinde Bönningstedt.

SVR

Um unseren Vor- und Nachmittagsbereich noch lebendiger zu gestalten, arbeiten wir mit dem Sportverein Rugenbergen (SVR) zusammen.

Der SVR sorgt dafür, dass in den 1. und 3. Klassen eine dritte Sportstunde unterrichtet wird. Diese Sportstunde wird als Arbeitsgemeinschaft angeboten, ist aber für alle Schüler verpflichtend und  von einer entsprechenden Fachkraft durchgeführt.

Am Nachmittag werden vom SVR Sportangebote für Jungen und Mädchen ange-boten, wie z.B. Mädchenfußball oder Inliner fahren.

Bönningstedter Tennisclub e.V.

Im Nachmittagsbereich bietet der BTC e.V. für die Schüler der Grundschule Tenniskurse an. Da die Kurse nicht in einer Tennishalle stattfinden sind sie saisonal bedingt.

Schecken-Pony-Team-Nord

Ebenso, saisonal bedingt, bietet das Schecken-Pony-Team-Nord Kurse in unserem Nachmittagsbereich an.

Golf-Club an der Pinnau

Seit 2015 arbeiten wir im Sommerhalbjahr mit dem Golf-Club Quickborn-Renzel, Pinneberger Str.81a zusammen. Auch hierfindet die Zusammenarbeit in OGT- Bereich statt.

Liedertafel „Harmonie Rugenbergen e.V.

Im Nachmittagsbereich bietet die Jugendchorsparte für Kinder der 1., 2. und 3. Klassen Chorsingen an.

Heimatverein Bönningstedt von 1984

Einige Kinder unserer Schule hatten die Gelegenheit, das Angebot des Heimatvereins „Plattdeutsch für Kinder“ im Nachmittagsbereich zu nutzen.

 

ATS-Suchtberatungsstelle  Quickborn

Die GS Bönningstedt hat ein umfangreiches Präventionsprogramm entwickelt. Innerhalb dieses Programms werden suchtpräventive Maßnahmen  ergriffen. Diesen Bereich deckt die ATS-Suchtberatungsstelle Quickborn mit besonderen Angeboten ab.

Polizei Bönningstedt

Für eine abwechslungsreiche Verkehrserziehung im Bereich des Heimat– und Sachunterrichtes sorgt auch die Polizei der Gemeinde Bönningstedt. Sie besucht vor allem die Kinder der 1. und 4. Klassen, um dort im Bereich des Fußgängerführerscheins und der Fahrradprüfung behilflich zu sein.

 Freiwillige Feuerwehr Bönningstedt

Auch die Feuerwehr der Gemeinde beteiligt sich an einem aktiven und anschaulichen Schulleben. Immer wieder besuchen Klassen die Feuerwehrwache, um sich über die neuesten Brandschutzmaßnahmen zu informieren.

Spieliothek / Barmstedt 

Alle zwei Wochen besucht uns die Spieliothek. Die Kinder bekommen  in der Pause die Gelegenheit, neue Gesellschaftsspiele kennen zu lernen und diese durch eine Ausleihe mit nach Hause zu nehmen und dort im Familienkreis zu spielen.

 

DAK - Gesundheit

Begleitet durch die DAK nehmen wir an dem Bewegungs- und Ernährungsprogramm "Fit for future" teil. Neben unterrichtlichen Einheiten zum Thema Ernährung und Sport führen wie ebenfalls Aktionstage durch.

 

 

Porschke - Menümanufaktur

Die Porschke GmbH sorgt in unserem Betreuungsbereich von Montag bis Freitag fürs Mittagessen. Die Mitarbeiter kochen ernährungsphysiologisch ausgewogen und verzichten auf Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Farbstoffe u.s.w.  Dieser Anbieter erfüllt den Anspruch der Schule, zu einer gesunden Ernährung der Kinder beizutragen.

 

 

Sponsoren

Im Laufe eines Schuljahres haben wir auch immer wieder die Gelegenheit, einige Sponsoren für uns zu gewinnen, die z.B. Spendenläufe finanziell unterstützen (Sparkassen) oder verschiedene Projekte für uns kostenfrei zur Verfügung stellen (E.ON). Wir freuen uns immer, wenn wir die Gelegenheit erhalten, durch diese Art von Unterstützung unseren Schulalltag noch interessanter zu gestalten.

6. Zukünftige Vorhaben

Um die Angebote an unserer Schule in den nächsten Jahren zu erweitern, möchten wir folgende Projekte verwirklichen:

„Grüner Tag“

Verschiedene Aktionen zum Thema „Umweltbewusstsein“ sollen in den Schulalltag integriert werden, wie z.B. Autofrei zur Schule und ähnliche Aktionen

„Gesunde Ernährung“

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens  und soll an unserer Schule in allen Jahrgangsstufen thematisiert werden. Hierzu können Experten eingeladen oder außerschulische Lernorte besucht werden.

„Energiewächter“

Unter dem Eindruck der  Ereignisse im Jahr 2011 in Japan haben wir uns entschlossen, die Kinder für das Thema Energie (Strom) – Energieeinsparung zu sensibilisieren und auch für die Schule entsprechende Konsequenzen zu ziehen.

„Notfallkonzept“

Wir wollen unser Notfallkonzept, das sich bisher auf die regelmäßigen Übungen zum Feueralarm beschränkte, auf andere Gefahrensituationen erweitern und als Gesamtkonzept auch auf den Bereich des offenen Ganztages übertragen.  

„Digitalisierung des Unterrichts“

Mit Hilfe unseres neuen Medienkonzeptes wollen wir die Bundesgelder zum Digitalpakt nutzen, um die Klassenräume mit Panels auszustatten und eine große Anzahl von Notebooks für die Hand der Kinder und den dazu gehörigen Ladewagen anschaffen.

 

 

 

7. Vertretungskonzept der Grundschule Bönningstedt

 

Die Maxime der Verlässlichen Grundschule beinhaltet, dass der Unterricht für alle Klassen verlässlich ist und damit nicht ausfallen sollte. Damit diese Forderung erfüllt werden kann, müssen für den Fall, dass Lehrer erkranken, Maßnahmen getroffen werden, die die Sicherung des Kernunterrichts gewährleisten. Zum Kernunterricht gehören die durch die Kontingentstundentafel festgelegten Stunden. Für Klasse 1 und 2 sind es jeweils 20 Wochenstunden. Für die Klassenstufen 3 und 4 sind es 26 Wochenstunden.

Nicht dazu gehören die Förder- und Forderstunden, Stunden für die LRS – Förderung, DaZ – Stunden, AG-Stunden und die Präventionsstunden durch das Förderzentrum, sowie die Doppelbesetzungen.

 

Um den Kernunterricht zu gewährleisten, werden folgende organisatorische Maßnahmen, die in ihrer Priorität von 1 bis 5 eingeleitet werden, ergriffen:

 

  1. Auflösung von Doppeltbesetzungen
  2. Auflösung von Förderstunden, die während des Kernunterrichts gesteckt sind
  3. Doppeltbetreuung von Klassen durch die Kollegen
  4. Aufteilung von Lerngruppen in Parallelklassen oder bei Bedarf in andere Klassenstufen
  5. Aufsicht durch die Schulassistenten
  6. Einberufung der Elternfeuerwehr (es werden die Eltern nur in der eigenen Klasse eingesetzt; sollten Kinder in der Klasse sein, die mit solchen Situationen nicht fertig werden können, werden diese in die Klassen von Kollegen mitgenommen)